Erlebnispädagogik
Die Faktoren Natur, Gruppe und Erlebnis werden zu einer Umgebung, in der
soziales Lernen stattfinden kann. Im Fokus steht dabei die Gruppe als Gesamtheit,
die gemeinsam an Herausforderungen wächst und die Lernerfahrungen soweit
möglich in den Gruppenalltag integriert.
Meine
Angebote in diesem Bereich:
Ich organisieren erlebnispädagogische Projekttage für Schulklassen ab der 5. Schulstufe, Erlebnispädagogische Seminare für Erwachsene und Methodentrainings für SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen in Ausbildung. Ich bin als Lehrtrainer für den Lehrgang Outdoorkompetenz in Veränderungsprozessen tätig (Soziales Lernen in der Gruppe/Low Elements, Arbeiten am Hochseilgarten und Projektmanagement) und bin dabei auch für die organisatorische Leitung zuständig.
Die Erlebnispädagogik in der Praxis
Die Erlebnispädagogik tritt mit vielen Gesichtern auf die Bühne der pädagogischen Arbeit: Als Langzeitprojekt mit Intensivbetreuung, als kurzfristige Intervention, als freizeitpädagogische Ergänzung, im sozialpädagogischen Kontext oder auch als therapeutische Maßnahme.
Was ist sie nun also, die Erlebnispädagogik?
Das Handlungsfeld der Erlebnispädagogik ist interdisziplinär und es ist schwer, ganz scharfe Grenzen zu benachbarten Handlungsfeldern zu ziehen.
Im Zentrum geht es um Lernen aus konkreter Erfahrung. Die
Erlebnispädagogik zeichnet sich durch die Arbeit mit Abenteuern, Herausforderungen
und
Grenzerfahrungen aus, wobei die Gruppe ein wichtiges Medium, zum Beispiel
für Rückmeldungen oder als Sicherheitspolster, ist. Meist hat
der Faktor Natur, zum Beispiel im Sinne von sehr direkten Konsequenzen auf
das eigene Handeln, einen hohen Stellenwert. Die Erlebnispädagogik
ist ressourcenorientiert und dabei auf der Suche nach individuellen und
zwischenmenschlichen Potenzialen. Je nach Ausrichtung und Gruppensituation
handelt die erlebnispädagogische Gruppe mehr oder weniger eigenverantwortlich,
im selben Maße agiert der Erlebnispädagoge mehr begleitend oder
mehr leitend.




