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Geocaching im Grünen Prater in Wien

Es ist kaum zu glauben, aber es gab eine Zeit, wo der Prater als Direktverbindung zwischen Palais Augarten und ein Jagdgebiet gezielt nur für Adelige diente. Erst im Jahr 1766 erlaubte Kaiser Joseph II den Zugang in den Park an die gesamte Bevölkerung und seitdem genießen wir alle das grüne Herz Wiens. Alles andere wäre heutzutage unvorstellbar!


Der Park ist circa 6 km² groß und prinzipiell in zwei Teile geteilt: der kleinste Teil hat den Kosenamen “Wurstelprater”. Hier finden die Gäste aus aller Welt Speis und Trank, sowie einen Vergnügungspark für die Kleinen und Junggebliebenen.
Das größere Gebiet besteht vorwiegend aus den ursprünglichen von der Donau geprägten Aulandschaften und ist der ideale Ort für Naturliebhaber.

“Messe Prater” ist auch Bestandteil des Areals und sein Name ist selbsterklärend. Dort befinden sich moderne Infrastrukturen, die für fleißige Geschäftsleute und für Ausstellungen geeignet sind. Wenn wir die Uhr um einige Jahre zurückdrehen könnten, würden wir mit Stolz die erste Weltausstellung im deutschsprachigen Raum genau am gleichen Ort besichtigen. Das war gegen Ende des 19. Jahrhundert. Im Krieg ging leider die gesamte Konstruktion verloren und uns sind nur mehr Bilder und Zeichnungen davon geblieben. Immerhin! Wenn man diese kleine Exkursion in der Vergangenheit gemacht hat und vor Messe Prater fährt, sieht man den Ort mit anderen Augen.

Es gibt auch pikante Geschichten über den geliebten Prater zum Berichten: das “Lusthaus”. Es befindet sich am südöstlichen Ende der Hauptallee und stieß ursprünglich ans Wiener Wasser. Nachdem der Donau Kanal gebaut wurde, änderte sich die Landschaft um das Lusthaus (auch “das grüne Haus” genannt) und ist, wie wir es heute kennen, geblieben.

Das Haus diente als Jagdhaus für die Adeligen und änderte seine Funktion je nach Gegebenheit in der Geschichte: es gab eine Zeit, wo das Haus als beliebter Treffpunkt zwischen Adeligen und Bürger fungierte. Im ersten Weltkrieg wurde es als Quartier für die militärische Brückenwache benützt. Zwischen I. und II Weltkrieg war die wirtschaftliche Lage ziemlich angeschlagen, somit kam es zu einer „Umschichtung“ und das Lusthaus wurde zu einem Tanz und Musik Lokal. Hiermit änderten sich der Ruf und ursprünglichen Zweck des Hauses. Durch Bombentreffer wurde es nahezu komplett zerstört gegen Kriegsende und wenige Jahre später wieder aufgebaut. Seitdem ist das Lusthaus ein Denkmalschutz im Wiener Prater.
Es sei die Natur, die Geschichte, der Wurstelprater oder sogar das Lusthaus, hier findet man vielfältige Kulissen für jede Geschmacksrichtung und für jede Jahreszeit.


Beim Geocaching im Prater sind insbesondere der Blick für kleine, gut getarnte Objekte ist gefragt, wenn Teams versuchen, die Geocaches zu finden.

Für jedes Team sind eigene Caches ausgelegt, sodass nicht ein Team, das vorne weg geht, schon alles einsammeln kann. Außerdem sind die kleinen Dinger wirklich so gut versteckt, dass sie nicht durch eine oberflächliche Suche entdeckt werden. Dennoch sind sie dann, wenn sie Mal gefunden sind, recht offensichtlich.
Los geht es beim Planetarium gleich in der Nähe des Riesenrads. Von dort führt der Weg aus den viel genutzten Bereichen hinaus in Teile des Grünen Praters, die etwas abgelegener sind. Bei der Endstation der Lilliputbahn wird die Praterhauptallee gequert und die Route führt durch den bewaldeten Teil zurück zum Wurstelprater, wo zahlreiche Restaurants zum Abschlussessen einladen.

Hier kannst Du gleich unverbindlich ein Angebot für Geocaching im Prater anfordern.

 

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