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Ausbildung Bergwanderführer

Erste Hilfe, Orientierung, Notfallmanagement, Geländeformen, Wetterkunde und einige andere Themen: Die Bergwanderführerausbildung vom VAVÖ hat uns alle vor allem geistig gefordert. Die theoretischen Inputs haben sehr viele neue Aspekte sichtbar gemacht und wie immer: Wenn man beginnt, sich mit einem Nischenthema näher zu beschäftigen, schon geht es in die Tiefe und es stellen sich reihenweise neue Fragen, in die man wiederum eintauchen kann.

Ein Unfall in unwegsamen Gelände: Niemand wünscht sich das, dennoch kann es passieren und daher haben wir und darauf auch vorbereitet: Vor den Erste-Hilfe-Maßnahmen unbedingt die Übersicht verschaffen, die Restgruppe zusammenhalten, Aufgaben verteilen und Maßnahmen ergreifen, dass sich sonst niemand verletzt und auf den Selbstschutz achten. Danach erst den Notruf absetzen und mit der Ersten Hilfe beginnen. 140 oder 112? Bei gutem Empfang die Bergrettung unter 140 verständigen, bei mäßigem oder gar keine Empfang die 112, weil hier eventuell auch andere Netze zur Verfügung stehen.

Muss ein Transport durchgeführt werden, haben wir diese Methode mit dem Biwaksack gelernt. Neben dem Zwei-Personen-Biwaksack muss jetzt also auch eine Reepschnur in die Notfalltasche des Rucksacks.

 

Kartenlesen auch ohne GPS Gerät: Auch wenn sie nicht so leicht leserlich sind, geben doch die Höhenlinien am Besten Auskunft über den eigenen Standort.

 

Das GPS Gerät ist ein nützliches Zusatz- Tool, die Orientierung im Gelände muss aber auch ohne batteriebetriebene Hilfsmittel klappen.

 

Wo sind wir gerade? Der Finger auf der 1 : 25.000 Landkarte deckt gleich mal einen Bereich von mehreren hundert Metern ab. Da ist ein Grashalm oder ein Zahnstocher schon exakter!

Zeit für eine Pause. Mit der Wurstsemmel deutet es sich leichter!

Die Tourenskizze mit der Hand zu machen war eine besondere Freude und Herausforderung. Mit einigen Klicks im Basecamp geht es schnell, aber eine handschriftliche und zeichnerische Skizze anzufertigen hilft noch viel besser, sich den geplanten Weg einzuprägen und auf die Geländeformen zu achten.

Immer schön wasserdicht! Wer bei Wetterkunde aufgepasst hat, weiß, dass man von einem Gewitter nicht „überrascht“ werden sollte. Ob Front- oder Wärmegewitter: Vor dem Antritt der Wanderung und auch die tage davor ist ein Studium der Wettersituation Pflicht.

Graben, Rücken, Mulde, Hang, Sattel und Kar. Eine Vielzahl an Bezeichnungen für typische Geländeformen helfen nicht nur bei Tourenbeschreibung, sondern auch bei Planung und Durchführung. Wir können sagen: Wir sind nun „sattelfest“.

Dieses alte Gehöft hat seine guten Zeiten schon hinter sich. Für eine Ortsbezeichnung in der Karte ist es auch zu wenig, daher erfreuen wir uns einfach so an den kleinen Dingen, die der Wegrand so bietet.

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